Komplexität im Betrieb beherrschen

Im Netz- und Anlagenbetrieb laufen Umschaltungen, Wartungen und technische Anpassungen parallel. Entscheidungen betreffen häufig mehrere Systeme gleichzeitig und müssen unter Zeitdruck getroffen werden.

Gleichzeitig setzen NIS2, IEC 62443, ISO 27019 und ISO 31000 verbindliche Anforderungen an Sicherheit, Risikobewertung und Dokumentation. Wenn Wissen verteilt und Ressourcen knapp sind, steigen Abstimmungs- und Entscheidungsaufwand deutlich.

Unterstützung, wenn es zählt

Wir unterstützen interne Betriebsteams mit fundierter Erfahrung aus dem Wirknetzbetrieb. Bei Störungen, Sicherheitsvorfällen und technischen Änderungen analysieren wir Ursachen, bewerten Szenarien und entwickeln wirksame Maßnahmen für Netz- und Anlagenstrukturen. Unsere Serviceprozesse orientieren sich an ITIL und sind auf OT-Umgebungen abgestimmt. 

Der OT-Leitstand im Betrieb

Der OT-Leitstand ist ein integratives Betriebsmodell, das fachliche Expertise, betriebliche Anforderungen und strukturierte Zusammenarbeit verbindet. Beratung, technische Umsetzung und Betriebsunterstützung greifen so ineinander, dass OT-Systeme stabil betrieben und weiterentwickelt werden können.

Technisches Spezialwissen, Betriebsinformationen und ergänzende fachliche Expertise werden zusammengeführt, klare Schnittstellen geschaffen und Entscheidungen vorbereitet – auch bei Sicherheitsvorfällen oder auffälligem Systemverhalten. Die operative Verantwortung verbleibt beim Betreiber.

KI-Cockpit als Wissenswerkzeug

Das KI-Cockpit vereinfacht den Zugriff auf Betriebswissen, beschleunigt Prozesse, reduziert Fehler und unterstützt fundierte und regel-konforme Entscheidungen.  Die KI-Komponenten werden lokal, ohne Cloud-Abhängigkeit sowie im Einklang mit Datenschutz- und KRITIS-Vorgaben integriert.

Häufige Fragen zum OT-Leitstand

Antworten auf zentrale Fragen zur Rolle, zum Einsatz und zur Einbindung des OT-Leitstands im laufenden Betrieb.

Was ist der OT-Leitstand?

Der OT-Leitstand ist ein integratives Betriebsmodell. Er verbindet Beratung, technische Umsetzung und Betriebsunterstützung so, dass OT-Systeme stabil, sicher und KRITIS-konform betrieben sowie gezielt weiterentwickelt werden können. 

Wofür wird der OT-Leitstand im Betrieb eingesetzt?

Er unterstützt Betriebsteams beim Umgang mit komplexen Betriebssituationen, Veränderungen und Sicherheitsvorfällen und ergänzt sie durch zusätzliche fachliche Ressourcen – insbesondere bei begrenzten Kapazitäten oder fehlendem Spezialwissen. 

Wer trägt die operative Verantwortung?

Die operative Verantwortung verbleibt vollständig beim Betreiber. Der OT-Leitstand unterstützt dort, wo zusätzliche Expertise oder zeitliche Entlastung erforderlich sind.

Wie unterstützt der OT-Leitstand bei Störungen oder Sicherheitsvorfällen?

Durch strukturierte fachliche Analyse von Betriebs- und Systeminformationen. Anomalien werden identifiziert, bewertet und daraus passgenaue Abwehrmaßnahmen abgeleitet.

Die Bearbeitung erfolgt im Second- und Third-Level-Support. Auf Basis von Risikoanalysen werden zudem Systemhärtungen durchgeführt, angepasst auf den individuellen Bedarf technische OT-/ICS-Security-Lösungen konzipiert und implementiert sowie geltende Richtlinien und KRITIS-Anforderungen umgesetzt.

Wie werden neue regulatorische oder technologische Anforderungen berücksichtigt?

Neue Anforderungen werden nicht isoliert behandelt, sondern in bestehende betriebliche Abläufe integriert. Veränderungen lassen sich so strukturiert planen und umsetzen, ohne den laufenden Betrieb unnötig zu belasten.

Für welche Betreiber ist der OT-Leitstand geeignet?

Der OT-Leitstand richtet sich an Betreiber komplexer OT- und ICS-Umgebungen, insbesondere in der Energiewirtschaft und anderen KRITIS-relevanten Bereichen. Er ist modular aufgebaut und an unterschiedliche Betriebsanforderungen anpassbar.

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