Digitalisierung

Die Welt in der wir leben und arbeiten befindet sich in einem radikalen Wandel. In nahezu allen Branchen werden die Vorteile der Digitalisierung diskutiert und entsprechende Projekte gestartet.

Mit dem Begriff „Digitalisierung“ assoziieren wir unter anderem Themen wie Internet of Things (IoT) bzw. Internet der Dinge, Industrie 4.0, Connected Car, Smart City, selbststeuernde Logistik, drahtlose Sensornetze, Embedded Systems, Ubiquitous Computing, Augmented Reality oder auch disruptive Geschäftsmodelle.

Im Wesentlichen geht es typischerweise darum, die neuen Möglichkeiten der heute verfügbaren IT-Technologie nutzbringend einzusetzen, beispielsweise

  • für Effizienzsteigerungen (Kosten, Zeit, Ressourcen sparen),
  • zur Differenzierung im Markt (individualisierte Angebote, neue Produktfunktionen, digitale Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle) oder
  • zur Erzielung eines Wissensvorsprungs (Trends erkennen, Kundenverhalten und –bedarf verstehen).

Dabei spielen die zur Verfügung stehenden Daten und ihre Nutzung die alles entscheidende Rolle. So verwundert es auch wenig, dass die Mehrzahl der aufgesetzten Projekte sich mit der Erfassung von Daten, der Beseitigung von Medienbrüchen im Umgang mit Daten, sowie der nutzbringenden Auswertung und Darstellung vorhandener Daten befasst. Die Komplexität, die sich in diesen Projekten allein aus Sicht der IT ergibt, wird jedoch häufig unterschätzt und so kommt es regelmäßig zu teuren und zeitaufwändigen Nachbesserungen. Dies führt dazu, dass viele der Initiativen ins Stocken geraten.

Mit Hilfe der nachstehenden Fragestellungen können Sie sich einen groben Überblick verschaffen, ob Sie in Ihrem Projekt an die wesentlichen IT-relevanten Punkte gedacht haben:

  • 1. Wo werden die Daten generiert?

    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, wie Daten erhoben werden. Dabei kann es sich sowohl um einen Sensor oder eine komplexe Maschine handeln. Oder die Daten werden mittels Datenbanken, über Webservices oder auch durch das mobile Endgerät eines Nutzers bereitgestellt. Sicher finden Sie je nach Projekt weitere Möglichkeiten.

    • Wie viele Datenquellen gibt es?
    • Welchen Wert haben diese Datenquellen?
    • Wie kritisch ist der Ausfall einer Datenquelle?
    • Wie komplex sind die Datenquellen?
    • Handelt es sich um gleichartige oder unterschiedliche Datenquellen?
    • Ist eine Stromversorgung der Quellen erforderlich?
    • Wie erhalten die Datenquellen Softwareupdates?
  • 2. Welche Kommunikationsanforderungen stellen die Datenquellen?

    Die erhobenen Daten müssen nachgelagerten Systemen zur Verarbeitung übergeben werden. Dazu ist der Transport der Daten erforderlich. Nachdem klar ist, wo die Daten herkommen, muss daher pro Datenquelle ermittelt werden, welche Anforderungen an die Datenübertragung gestellt werden.

    • Befinden sich die Datenquellen lokal oder an entfernten Orten in Bezug auf das erste nachgelagerte System?
    • Welche Technologien sollen für die Datenübertragung zum Einsatz kommen (z. B. Ethernet oder Mobilfunk)?
    • Wie häufig werden Daten übertragen?
    • Welche Bandbreite wird für die Übertragung benötigt?
    • Welche Übertragungsverzögerungen (Delay, Latenz) sind akzeptabel?
    • Sind redundante Übertragungswege erforderlich?
    • Ist eine Zwischenspeicherung der Daten im Falle einer Übertragungsstörung erforderlich?
  • 3. Welche Plattform wird genutzt?

    Eine signifikante Rolle spielt auch die Auswahl der für das Unternehmen geeigneten IoT-Plattform, die als Schnittstelle zu den beteiligten Komponenten und Systemen fungiert und die Daten über programmierbare Applikationsschnittstellen (API) anderen Systemen zugänglich macht.

    • Wer betreibt die Plattform?
    • Befindet sich die Plattform on-premise oder in der Cloud?
    • Wie wird die Verfügbarkeit der Plattform sichergestellt?
    • Welches Datenvolumen wird im Laufe der Zeit erwartet (Skalierbarkeit der Plattform)?
    • Welche Datenvarianz liegt vor (unterschiedliche Datenformate)?
    • Über welche (offenen) Schnittstellen kann auf die Plattform zugegriffen werden?
    • Welche weiteren Funktionen (z. B. Analytics) sollen integriert werden?
    • Wie sieht die Frontend-Strategie (Applikationen, Geräte, Nutzer) aus?
  • 4. Welche Standards und Compliance-Regeln sind einzuhalten?

    Jede technische Installation unterliegt verschiedensten Gesetzen und Regelungen. Vereinfacht gilt: je mehr Beteiligte und je internationaler ein Projekt ist, desto komplexer wird das Anforderungsgebilde.

    • Welche gesetzlichen Anforderungen gelten?
    • Welche unternehmensspezifischen Regelungen sind einzuhalten?
    • Welche Industrie-Standards gelten?
    • Gibt es Branchen-Standards, die berücksichtigt werden müssen?
  • 5. Wie sieht das Projektumfeld aus?

    Neben den technischen Anforderungen sind die üblichen organisatorischen Anforderungen zu klären. Insbesondere die zeitliche Verfügbarkeit der Beteiligten und ihre Skills stellen regelmäßig Problemherde dar.

    • Wer sind die Projektbeteiligten?
    • Verfügen die Beteiligten über die notwendigen Fähigkeiten bzw. das erforderliche Wissen?
    • Sind die organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt und geeignet?
    • Wie ist der Zeitplan für das Projekt?
    • Sind die erforderlichen Budgets vorhanden?
  • 6. Ist IT-Security und Datenschutz integraler Bestandteil der technischen Lösung?

    Es ist ratsam, die Anforderungen an die Informationssicherheit bereits in einer frühen Phase des Projekts zu berücksichtigen. Neben den aktuellen Entwicklungen, wie z. B.  Multilayer-Security oder die Analyse von Nutzer- bzw. Geräteverhalten dürfen die grundlegenden Anforderungen nicht vergessen werden.

    • Wird die Lösung im Rahmen eines ISMS (Information Security Management System) betrieben?
    • Wurde eine Risikobewertung durchgeführt?
    • Wie wird die Authentizität der beteiligten Kommunikationsendpunkte sichergestellt?
    • Wie werden diese Kommunikationsendpunkte für die Kommunikation autorisiert?
    • Wie wird die Vertraulichkeit der Daten erreicht?
    • Wie wird die Integrität der Daten gewährleistet?
    • Wie wird die Aktualität der Daten überwacht?
  • 7. Haben Sie die richtigen Experten an Bord?

    Digitalisierungsprojekte sind geprägt davon, dass sich viele Beteiligte auf unbekanntem Terrain bewegen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Experten einzubinden, die ihre Erfahrung einbringen, teure Stolperstellen vermeiden helfen und eine Beschleunigung des gesamten Ablaufes bewirken können.

Wie Controlware Sie in Ihrem Digitalisierungsprojekt unterstützen kann:

Controlware steht Ihnen als Know-how-Träger sowohl im Büro-, als auch im Produktionsumfeld für die Bereiche Netzwerk-Infrastrukturen, Application Delivery, Data Center & Cloud, Unified Communications, IT-Management und nicht zuletzt Information Security zur Seite, beispielsweise für:

  • Consulting, Aufbau/Migration und Betrieb Ihrer Netzwerkinfrastruktur (LAN, WLAN, WAN), auch mit gehärteten (rugged) Komponenten,
  • Consulting, Aufbau/Migration und Betrieb Ihrer Data Center und Cloud-Infrastruktur (auf eigener Hardware oder auch basierend auf Amazon Web Services oder Microsoft Azure),
  • Fog Computing, Fog-2-Cloud-Computing
  • Maschinen-Anbindung & -Protokolle
  • Integration von non-IP-Systemen
  • REST-API-Development
  • Big Data Analytics
  • Consulting, Aufbau/Migration und Betrieb von IT-Sicherheits-Infrastrukturen (u. a. VPN, Firewall/Segmentierung/Mikrosegmentierung, Netzwerkzugangskontrolle) und Informations-Sicherheits-Management-Systemen (ISMS nach ISO/IEC 27001)
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